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Sonntag, 05.02.2012
Neuharmonisierung der Lebensenergie mit EFT
Beitrag von Heilpraktikerin Marita Hubert, Berlin
Alte Kulturen, wie z. B. in China
und Indien, waren sich der Lebensenergie
aller Lebewesen der Schöpfung längst bewusst und bezeichneten sie als „Chi“ oder
„Prana“. Selbst aus den Überlieferungen der alten Ägypter, der Indianervölker
Amerikas und der Völker im hohen Norden Europas (die alte deutsche Bezeichnung
ist „Od“) entnehmen wir entsprechende Beschreibungen.
Von der bei uns seit langer Zeit
bekannten Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wissen wir um die
Meridiane, die Leitbahnen der durch den ganzen Körper fließenden Lebensenergie.
Diese Leitbahnen weisen über die Haut zugängliche Verteilerpunkte auf, an die
sich z.B. eine Akupunkturbehandlung richtet. Diese Lebensenergie ist der
körpereigenen Betriebsenergie, die über die Nervenbahnen im Organismus verteilt
wird, übergeordnet.
Alle Erfahrungen in einem Leben,
gute oder schlechte, Bilder, Gerüche, Gefühle, Stimmungen, die ein Geschehnis
begleiten, werden als nützliches Lehrmaterial zum Zweck der sicheren
Lebensgestaltung und der seelischen Entwicklung in einem kleinen Organ, der
Amygdala, in der Tiefe des Gehirns gespeichert und ausgewertet. Sie ist der
Ort, wo die Seele und der Körper einander
direkt begegnen und von wo aus etwa die Lebensenergie ihren Lauf durch Körper
beginnt.
Einschneidende,
tragische, Schock auslösende Erlebnisse oder lange anhaltende, auswegslose
Lebenssituationen können durch die Wucht ihrer Intensität in die Amygdala
„einschlagen“ und im unglücklichen Fall dort ein Fehlprogramm installieren. Der
üblicherweise gleichmäßige Energiefluss auf den Leitbahnen (Meridianen) wird
dadurch gestört oder gar blockiert. Schmerzhafte Erlebnisse und deren Bilder
können sich nun selbständig machen und den Betroffenen förmlich als Geisel
halten. In der Folge können Situationen, Menschen, Tiere, Dinge, Gerüche,
Geräusche und andere Wahrnehmungen in einer Person Unwohlsein oder gar Panik
auslösen ohne vorerst ersichtliche Ursache. Dieses Fehlprogramm kann auch
Gedächtnislücken und/oder Verdrängungen aus dem äußeren Bewusstsein hinein ins
tiefe Unterbewusstsein bewirken. Die Auswirkungen beeinträchtigen den
Energiehaushalt des gesamten Organismus etwa mit anschließend gesundheitlichen
Ausfällen aus dem geistig-seelischen her (Ängste, Phobien, Panik, Komplexe) in
den körperlichen Bereich (Nerven, einzelne Organe).
Auf
den Leitbahnen für die Lebensenergie, den Meridianen, befinden sich auch die
Schaltstellen (Akupunkturpunke), über die der Zugang zu diesem Leitsystem
möglich ist, wie z.B. durch Akupunktur
oder Akupressur. Das Anrühren eines oder mehrerer Punkte auf einem solchen
Meridian kann erneut einen Kontakt zur Amygdala
knüpfen, wo das Fehlprogramm entstanden ist und auch wieder gelöscht werden
kann zugunsten einer sinnvollen Neuprogrammierung.
Schockierende Erfahrungen wie
Unfall, Überfall, Geiselnahme, Vergewaltigung, Folter, Zeuge oder Opfer
von Kriminalität, erlebte Naturkatastrophen, Verlust eines
geliebten Menschen, Tieres, Mobbing, Verfolgung, Missbrauch, Misshandlung,
Flucht und Vertreibung,
Grausamkeit, fremder Willkür
ausgesetzt sein, Demütigung, Missachtung oder Dauerstress
können ein solches Fehlprogramm auf den Weg bringen.
Im seelischen Bereich entwickeln sich z.B.:
Wut, Hass,
Schuldgefühle, Verlustgefühle, vermindertes Selbstwertgefühl,
Bindungsunfähigkeit, Eifersucht, unbestimmte Angst,
Gefühlkälte,
vermindertes Durchhaltevermögen, Panik, Phobien wie
Höhenangst, Flugangst, Platzangst, Lampenfieber, Prüfungsangst,
Depressionen, ungewöhnliche
Verhaltensmuster, Minderwertigkeitsgefühle, innerer Rückzug.
Im körperlichen Bereich können
auftreten:
Abmagerung, Gewichtszunahme, Anfälligkeit für
Krankheiten, Schwäche des
Immunsystems,
Rheuma, Magenschmerzen, Schmerzzustände im ganzen Körper, Tics,
Konzentrationsschwäche, Stottern, Migräne, Muskelverspannung, Nägelkauen,
Bettnässen,
Drang zur Selbstverletzung.
Allergien, Schmerzzustände, Nervenschmerzen,
Gürtelrose, Migräne, Hörsturz, Ohrgeräusche (Tinnitus).
Dr. Roger Callahan, Psychologe in
den USA, kam auf eine natürliche jedoch verblüffend wirkungsvolle
Behandlungsmethode, eine Kombination aus Akupunktur, Autogenem Training und anderen Elementen wie
NLP. Die maßgeblichen Punkte auf den
Meridianen werden hier nicht genadelt sondern lediglich durch leichtes Klopfen
stimuliert (ich nenne es Akupulsur).
Gary Craig, ein Schüler
Callahans, entwickelte und verfeinerte diese Methode weiter und gab ihr dann
die Bezeichnung „Emotional Freedom Techniques“, kurz EFT, was im
Deutschen soviel wie „Emotionales Befreiungsverfahren“ heißt. Gary Craig hat
außerdem ein umfangreiches Lehrprogramm dieser Methode gestaltet, welches bereits auf allen Erdteilen unserer Welt verbreitet und in Funktion ist.
Die Heilerfolge durch EFT sind
eindeutig beeindruckend. Die Behandlung beschränkt sich auf erstaunlich wenige
Sitzungen.
Weltweit gibt es z. Zt. ungefähr
zwölftausend Behandler, die über die Anlaufstelle Gary Craig in USA in
ständigem Erfahrungsaustausch stehen, wodurch sich das schon vorhandene Wissen
dynamisiert.
Bücher über EFT