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Sonntag, 05.02.2012




mit Blut vollgesogene Zecke

Sommerzeit – Zeckenzeit

Besonders in den süddeutschen Risikogebieten befallen Zecken immer häufiger Mensch und Tier.
Anfangs ist der Zeckenbiss nicht spürbar, aber dann zeigen sich Hautrötungen kreisförmig um die Bissstelle. Eine Zecke rasch und vorsichtig mit einer Zeckenzange zu entfernen verhindert, dass die Zecke ihren Darminhalt in die Wunde erbricht und dabei schädliche Erreger überträgt.


Zeckenbiss rechtzeitig entdecken

Bei Menschen und Haustieren ist nach jedem Aufenthalt in der Natur sorgfältig zu prüfen, ob sich Zecken eingenistet haben. Zecken sind mit bloßem Auge gut erkennbar. Ehe sie sich festbeißen, benötigen sie einige Zeit.

Einfachste Grundregel: Keine unbedeckten Hautpartien als Angriffsfläche bieten. Auch im Sommer zum wirksameren Schutz gegen Zecken Socken tragen. Denn das „Einsatzgebiet“ der Zecken ist begrenzt, da sie nicht höher als 50 cm über Bodenhöhe hinauskommen.
Von Bäumen jedenfalls fallen Zecken nicht herab, wie oft behauptet wird.

Vorbeugende Impfung gegen Zeckenbiss

Es gibt Menschen, zu denen sich Zecken besonders hingezogen fühlen. Gehören Sie zu dieser Risikogruppe, dann ist zu überlegen, ob Sie sich vorbeugend gegen Zeckenbiss impfen lassen. Aber auch eine Impfung kann Nebenwirkungen haben - lassen Sie sich vorher eingehend beraten. Nur wegen beängstigender Berichte über Zecken sollte man sich nicht unter Druck setzen.

Behandlung von Zeckenbissen

Aber was tun, wenn ein Zeckenbiss rechtzeitig entdeckt und die Zecke entfernt wurde, sich aber dennoch beunruhigende Hautrötungen zeigen?
Naturheilkundlich wird ein Zeckenbiss, nach labormedizinischer Abklärung und eventuell erforderlicher Antibiotika-Therapie, mit üblichem „Instrumentarium“ angegangen:
Entgiftung und eine Nosodentherapie. Wenig bekannt aber sehr wirksam ist Staphisagria in der Potenz D12. Dieses Homöopathikum verändert unser Blut so, dass es für Zecken wie auch andere Blutsauger ungenießbar wird. Gerade Patienten, welche nach einem Insektenstich unter oft unförmig anschwellende Quaddeln leiden, wäre dies zu empfehlen. Mit fünf Globuli am Morgen läßt sich ein Sommertag unbeschwerter genießen. Auch Tierfreunde berichten Gutes über Staphisagria: Hunde und Katzen streifen häufig durchs Gras. Sie leiden deshalb viel mehr unter Zeckenbissen als Menschen.

Zeckenbissbehandlung mit Radionik

Radionik ist eine hervorragende Behandlungsmöglichkeit. In Deutschland gibt es zahlreiche Anbieter von radionischen Geräten. Ich selbst arbeite mit dem „Medionik“ der Fa. Bucher. Nachdem ich Geräte aller Anbieter getestet habe, komme ich mit diesem Produkt am besten zurecht, auch weil es keiner dicken Handbücher bedarf. Das Menu der Software gestattet eine fast intuitive Handhabung.
Nach der Aufnahme des Falles wird zuerst mit der eingebauten Kamera das Gesicht des Patienten fotografiert. Diese Aufnahme stellt eine „Verbindung“ zwischen Mensch und Computer dar und dient als radionischer Informationsträger. Das digitalisierte Bild hat den Vorteil, dass es nie unbrauchbar wird wie andere Stoffe.
Noch vor ein paar Jahren mussten dem Patienten sog. „Proben“ wie Haare, Speichel oder Blut entnommen werden. Im nächsten Schritt ist es ratsam, die Suche nach Symptomen einzugrenzen, indem man sie auf das entsprechende Thema beschränkt. Das übernimmt sehr komfortabel das Programm: bei Eingabe der Stichworte "Zecke, Zeckenbiss, Borreliose, FSME" finden sich in den ausführlichen Datenbanken ca. 50 Eintragungen. Alle gefundenen Stichworte erscheinen übersichtlich nach Wertigkeit geordnet auf dem Bildschirm. Werte, die nicht erwünscht sind, können natürlich gelöscht werden.
Um nicht immer wieder das Rad neu erfinden zu müssen, wird sich der erfahrene Anwender für diverse Indikationen Vorlagen zusammenstellen, die nur noch aufgerufen werden müssen, um die gewünschten Datenbanken durchzuscannen und zu prüfen, ob die Symptome zum Beschwerdebild passen. Eine Beispiel-Vorlage bei einem Zeckenbiss würde die Bereiche Haut, Psyche, Erreger, Heilmittel umfassen. Nach der Auswahl der Datenbanken werden diese auf Korrelationen zum Patienten überprüft. Die Ergebnisse werden gewichtet in einer Tabelle angezeigt.
Nun kommt es auf die Kreativität des Behandlers an: Er kann auswählen, wie die gefundenen Werte dem Patienten appliziert werden. Ich selbst bevorzuge zwei Formen: Der eleganteste Weg ist einmal, die Heilinformationen auf eine Magnetkarte zu übertragen, die der Patient immer bei sich tragen kann. Die Magnetkarte ähnelt einer gängigen Scheckkarte, die heutzutage oft mit einen goldfarbenen Chip ausgestattet ist. Es kommt zu einem Wiedererkennungswert beim Patienten, die Magnetkarte wird problemlos angenommen. Wenn der Patient das Gefühl hat, die Wirkung der Karte sei zu stark, wird sie einfach nicht dauernd getragen. Nachts kann die Karte unter das Kopfkissen gelegt werden, um ihre Wirkung zu entfalten.
Speziell bei Patienten mit Hautkrankheiten bzw. Hautirritationen besteht die Möglichkeit, eine Salbe mit den gefundenen radionischen Informationen zu versehen, um deren Wirksamkeit zu steigern. Aber auch Leerglobuli, die über Apotheken bezogen werden können, eignen sich als Speichermedium. Diese werden dann wie übliche Medikamente eingenommen. Es gibt auch Behandler, die alle gefundenen Informationen auf einen Bergkristall aufschwingen. Der Patient trägt den Kristall an einer Kette um den Hals um Zugang zu den aufgespielten Informationen zu erhalten.
Der gleiche Behandlungsablauf gilt für andere Krankheitsbilder wie Psoriasis, Neurodermitis, Ekzem oder Akne. Selbstverständlich bedarf es zuerst immer einer genauen Abklärung über Hintergrund und Ursache der Krankheit. Meist ist es sinnvoll, die radionische Behandlung nicht allein anzuwenden, sondern mit anderen Verfahren zu verbinden. In Kombination mit bewährten naturheilkundlichen Medikamenten und Methoden kann sie die Erfolgschancen einer Behandlung deutlich erhöhen.

Heilung einer Borreliose

Abschließend die beeindruckende Heilung einer Borreliose. Das Krankheitsbild des Patienten wies die gesamte Palette der Borreliose-Symptome auf:
Fieber, wandernde Schmerzen, Apathie, Erschöpfung, die charakteristischen Hautrötungen, sowie eine markante Schwellung mit deutlich abgegrenztem Rand.
Alle Maßnahmen zur Verbesserung des Zustandes mit schulmedizinischen Methoden sowie mit Nosoden und Homöopathie brachten kein befriedigendes Ergebnis. Erst die radionisch geladene Magnetkarte in Kombination mit aufgeladener Hautsalbe führte zum durchschlagenden Erfolg: Die Symptome verschwanden innerhalb von vier Wochen, der Patient war in erstaunlich kurzer Zeit beschwerdefrei.

Fazit: eine faszinierende Therapie-Ergänzung, die nach etwas Einarbeitung hervorragende Impulse in jede Praxis bringen kann. Die Methode stellt eine Bereicherung für die energetische Naturheilkunde dar, zumal die Behandlung keine Nebenwirkungen zeigt.

Literatur über Zecken



Autor

zum Autor dieses Beitrags

Claus Marowsky, Heilpraktiker in 61462 Königstein
und Vorstandsmitglied Berufsverband Deutsche Naturheilkunde