Praxis für Trad. Chin. Medizin und Akupunktur
Praxis für Trad. Chin. Medizin und Akupunktur
Klaus J. Benner, Heilpraktiker
Berliner Str. 125
D-42275 Wuppertal
Tel. 0202-666615
Praxis für Trad. Chin. Medizin und Akupunktur
Therapieformen / Behandlung von / Sonstige
- Akupunktur, Chinesische, Medizin, Ohrakupunktur, Körperakupunktur,
- Behandlung und gesundheitliche Vorbeugung.
Letzte Aktualisierung dieses Eintrags am 20.06.2008
Eine wirksame Behandlung mit Akupunktur schließt das Stellen einer Diagnose nach der Lehre der Traditionellen Chinesischen Medizin ein. Die Diagnosestellung erfolgt über verschiedene Methoden, wie die Beurteilung der Gesichtsfarbe, das Aussehen der Zunge, die Beschaffenheit des Pulsschlags, die Krankengeschichte und auch das Auftreten von Schwitzen. Durch abtasten, riechen, hören und sehen wird der Zustand des Qi und eventuelle Störungsmuster erfasst.
Diese chinesische Diagnose gilt als Grundlage für das Erstellen einer ganzheitlichen Behandlungsstrategie, die neben der Akupunktur auch die Kräutertherapie (Phytotherapie) oder eine Ernährungsumstellung beinhalten kann.
Die chinesische Akupunktur wird als wesentlich wirksamer als die immer noch oft praktizierte „westliche“ Akupunktur angesehen, die eine Behandlung anhand westlicher Diagnosen vorsieht.
Das Fundament einer chinesischen Akupunktur ist eine chinesische Diagnose als essentielle Grundvoraussetzung.
Der Weg zu einer Diagnose ist in der chinesischen Medizin grundverschieden von dem Vorgehen in der heutigen westlichen Medizin. Der Akupunkturtherapeut benutzt seine Sinne, um anhand der Symptome, den gestörten Funktionen von Organen, der äußeren Erscheinung des Patienten und der äußeren Untersuchung zur Diagnose von Störungsmustern der Lebensenergie Qi in den einzelnen Meridianen und Organen zu gelangen.
Die Befunde bzw. die Symptomatik einer Funktionsstörung oder einer Erkrankung werden nach 8 klassischen diagnostischen Kategorien Hitze - Kälte, Fülle – Schwäche, Außen – Innen, Yang -Yin analysiert. So entsteht eine Diagnose im chinesischen Sinne.
Gerade bei chronischen Erkrankungen ist diese westlich symptomatische Akupunktur wenig wirksam da sie die zugrunde liegenden energetischen Störungsmuster, also die chinesische Diagnose nicht berücksichtigt. Diese Form der Akupunkturanwendung führt nicht zu dauerhafter Besserung oder zur Heilung. Sie zeigt lediglich eine kurzzeitige Linderung der Symptome, ähnlich wie Diclofenac auch nur kurz wirkt und immer wieder neu eingenommen werden muss. Bei chronischen Erkrankungen wie Migräne, Tinnitus, Depressionen, Schlafstörungen, Trigeminusneuralgie ist der Erfolg der Akupunkturbehandlung von der vorausgehenden, chinesischen diagnostischen Einordnung der Erkrankung abhängig. Auch die konsequente Berücksichtigung der erarbeiteten Therapiestrategien ist von essentieller Bedeutung.
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